Pastinaken Chips selber machen – Low carb, lecker und gesund

Pastinaken Chips selber machen - kalorienarm, lecker und gesund
Pastinaken Chips selber machen - kalorienarm, lecker und gesund

Pastinaken wurden schon in der Antike in Südeuropa angebaut. Das Wurzelgemüse ist nicht nur gesund, sondern auch kohlenhydratarm. Es gehört zu den Gemüsesorten, die heutzutage leider fast in Vergessenheit geraten sind. Dabei passen sie ganz hervorragend zu einem gesunden Speiseplan.

Gemüsechips aus Pastinaken

Gemüsechips aus Pastinaken sind einfach und schnell zubereitet. Sie sind ein absolut leckerer Snack für zwischendurch.

Die Zutaten

  • 2 Pastinaken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 TL Kokosöl
  • Meersalz nach Geschmack

Die Zubereitung der Chips

Nachdem Waschen der Pastinaken wird die äußere Schale mit dem Sparschäler abgeschält. Danach werden sie auf einer Küchenreibe (oder mit der Küchenmaschine) in dünne Scheiben geschnitten. Je dünner die Scheiben sind, desto knuspriger werden die Chips.

Die geschälte Knoblauchzehe wird durch eine Knoblauchpresse geben und zusammen mit dem Kokosöl in einer kleinen Pfanne leicht andünsten (maximal 2 Minuten).

Nun geben Sie das mit Knoblauch aromatisierte Kokosöl über die Pastinakenscheibchen und mischen diese gut durch. Das flüssige Knoblauchöl sollte gut verteilt werden, bis alle Scheiben mit einem dünnen Fettfilm überzogen sind.

Der Backofen wird auf 180 Grad Celsius (Umluft) oder 200 Grad Celsius Ober- / Unterhitze vorgeheizt. Auf einem mit Backpapier auslegen Backblech werden die Scheiben gut verteilt. Sie sollten nicht übereinander liegen. Das Backblech in den Backofen schieben und etwa 10 Minuten backen lassen. Die Chips sind fertig, wenn sie knusprig, aber nicht zu braun sind.

Frisch schmecken die Chips am besten. Eine kleine Schüssel Avocado Dip kann den Snack abrunden. Restmengen, die nicht gleich verzehrt werden, müssen luftdicht aufbewahrt werden, damit sie knusprig bleiben.

Die gesundheitlichen Vorteile der Pastinaken

Optisch erinnern Pastinaken an Petersilienwurzeln
Optisch erinnern Pastinaken an Petersilienwurzeln

Optisch erinnert die Pastinake an Petersilienwurzeln. Sie sind mit 16 bis 40 Zentimeter Länge (bis zu 1,5 Kilogramm schwer) allerdings größer als Petersilienwurzeln. Der Geschmack ist würzig mit einer angenehmen Süße. Die Erntezeit liegt zwischen Herbst und frühem Winter. Aufbewahrt werden Pastinaken wie andere Wurzelgemüse auch. Sie können ebenfalls in frostfreien Kellern in sauberen, feuchten Sand vergraben werden. Botanisch gesehen gehört die Pastinake zur Familie der Doldenblütler.

Die Fasern des Gemüses enthalten Cellulose, die gesunde Ballaststoffe bieten. Die Darmperistaltik wird angeregt, die Verdauung gefördert und die Darmflora gesund erhalten. Für Diabetiker ist das Gemüse empfehlenswert, weil der Blutzuckerspiegel stabil gehalten wird. 100 Gramm Pastinaken enthalten zwischen 60 und 75 Kalorien (je nach Pflanze) und 12 bis 18 Gramm Kohlenhydrate. Die Differenz, die sich bei den Nährwerten ergibt, hängt auch davon ab, ob frische Pastinaken direkt nach der Ernte verzehrt werden, oder ob es sich im Lagerware handelt, bei der bereits ein wenig Flüssigkeit verdunstet ist. Aufgrund der Ballaststoffe halten Rezepte mit Pastinaken lange satt. Des Weiteren sind Kalium, Magnesium, Eisen, Calcium, Zink, Folsäure und Vitamin C enthalten.

Sanfte Entwässerung mit Pastinakentee

Traditionell wurde die Pastinake gerne als Suppengemüse verwendet. In kleine Stückchen geschnitten und aufkocht (wie in der Suppe üblich), wirkt sie harntreibend und krampflösend (wirkt entspannend bei Gallen- Nierensteinen und Magenerkrankungen). Haben Sie einmal keine Zeit, sich eine feine Gemüsesuppe mit Pastinaken zu kochen, können Sie von dieser heilsamen Wirkung auch profitieren, wenn Sie sich einen Tee kochen. Schneiden Sie ein Stück Pastinake in feine Streifen und kochen diese mit ausreichend viel Wasser auf. Mit ein wenig Süße oder Zitronensaft vermischt, schmeckt der Pastinakentee richtig gut.

Die Verwendung in der Küche

Pastinaken kann man in der Küche sehr vielseitig verwenden. Für die Zubereitung von Suppen, als Schmorgemüse (zur Herstellung von Saucen), als Brei (auch als Ersatz für Kartoffelbrei) und als Babykost. Aufgrund des leicht süßlichen Geschmacks und seiner wertvollen Inhaltsstoffe wird ein Baby- oder Kinderbrei aus dem Wurzelgemüse von Kleinkindern und Babys gerne gegessen. In der Kombination mit Möhren und Kartoffeln werden Pastinaken ebenfalls gerne verwendet. Wie Sellerie, Topinambur und Karotten können Sie Pastinaken auch roh essen. Fein geraspelt im Salat, aber auch im Smoothie. Die Blätter der Kraftwurzel sollten Sie nicht entsorgen, sondern als Gemüse oder zum würzen von Suppen verwenden.

Der Anbau im eigenen Garten

Pastinakensamen können Sie auch im eigenen Garten aussäen. Da das Gemüse frostunempfindlich ist, können die ausgewachsenen Pflanzen so lange in der Erde verbleiben, bis sie verzehrt werden sollen. Vor Schnee und Eis sollten Sie sie aber trotzdem ernten, da sie ansonsten erst wieder nach dem Frost, wenn die Erde wieder aufgetaut ist, ernten können. Der Frost schadet dem Wurzelgemüse gar nicht. Der Geschmack wird noch süßer und intensiver. Lagern Sie die geernteten Wurzeln im Gemüsefach des Kühlschranks oder im kühlen Keller.

Bilder©Titel/TwilightArtPictures/Fotolia, Artikel/Lebensmittelfotos/CC0.0

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